"The Health Benefits of Chocolate"
An article by Chocolaterie Wanders and our dietitian Alison Sturm.
Chocolaterie Wanders offers you the world's finest handmade gourmet chocolates.
Masters in the fine art of great chocolate, Chocolaterie Wanders is comprised of artisan chocolatiers trained in traditional European methods. We import our raw chocolate from the finest purveyors and hand-craft our chocolate truffles and confections in small batches to ensure exquisite taste and freshness.
Taste our tradition - Embrace and savor history.
Pralinen fuer Washington
Eine Klever Erfolgsgeschichte in den USA: Wilhelm Wanders junior und seine Frau Melanie ueberzeugen amerikanische Kunden mit deutschem Confiserie-Koennen. Von Washington aus erobern sie den Markt. - Von Thomas Claassen.
Kleve/Washington Die Hausnummer: 11486. Die Strasse: Robertson Drive. Wir sind in Manassas, Virginia. Fuer amerikanische Verhaeltnisse nur einen Katzensprung vom Zentrum Washingtons entfernt. Hier machen Wilhelm Wanders und seine Frau Melanie (sie stammt sinnigerweise aus Cleveland) Confiserie-Kunsthandwerk. So, wie es Wilhelm Wanders daheim in Kleve und spaeter anderswo in Deutschland gelernt hat. Suesses, so fein, so ausgefeilt, wie es die Amerikaner bislang noch nicht kannten. Das Ostergeschaeft? Heftig. So heftig, dass Wilhelm Wanders kaum zum Luftholen kam. Die Kundschaft wartet!
Eine Erfolgsgeschichte. Eine, die wahrlich nicht abzusehen war, damals. 2001 war's, "da feierte meine Tante in Florida Geburtstag", erinnerte sich Wilhelm Wanders. "Wir besuchten sie, und auf dem Heimweg machte ich einen Abstecher nach New England, wo ich mich bei LA Burdick Chocolates vorstellte und auf Probe arbeitete." Eine gute Entscheidung. Eine, die den Grundstein legte fuer den Erfolg. Beruflich - und auch privat bedeutete das: Glueck. Denn Wilhelm Wanders lernte in jenem Jahr auch seine spaetere Ehefrau Melanie kennen.
Kleve - Koeln - Manassas. Dann ging's erst mal zurueck nach Deutschland. Gemeinsam! Wilhelm und Melanie arbeiteten im elterlichen Cafe Wanders in Kleve. Hektisch das Weihnachtsgeschaeft, gross die Nachfrage - da ging's in die Vollen. In Koeln machte Wilhelm Wanders seinen Konditormeister, legte dann auch noch das Examen zum Betriebswirt ab. Und dann schmiedeten die beiden konkrete Plaene fuer die Zukunft in den USA. "Aber uns fehlte das noetige Kapital, uns selbststaendig zu machen. So gab meine Frau Unterricht in einer Kochschule in Durham (North Carolina), ich war dort Manager im Patisserie-Bereich einer deutschen Konditorei und Baeckerei." Der Name fuer den eigenen Betrieb war laengst beschlossene Sache: "Chocolaterie Wanders". Den deutschen Familiennamen koennen die Amerikaner schliesslich gut aussprechen, ohne sich die Zunge zu brechen.
Ein gutes Omen. Schwieriger waren da die Startbedingungen fuer den eigenen Betrieb in Manassas. Mit Haengen und Wuergen klappte alles gerade noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschaeft 2006. Die fast verpatzte "Generalprobe" war ein gutes Omen. Wilhelm Wanders' erste Bilanz: "Wir hatten einen grossartigen Start und sind in mehr und mehr Geschaeften vertreten." Feinkostgeschaefte, Weinfachhandlungen zum Beispiel. Und der Online-Shop ist auch komplett.
Das Geheimnis des Erfolges ... ist eigentlich keines, sondern eine Tatsache. Wilhelm Wanders: "Es gab noch niemanden in Washington, DC, der die Pralinen so herstellt wie wir." Die Kunden schaetzen die Qualitaet. Und zu den Kunden, sagt Wilhelm Wanders fast beilaeufig, "zaehlen inzwischen Restaurants, Hotels - und Regierungseinrichtungen!" Das nahe Weisse Haus - noch - nicht. Eine Basis fuer den Erfolg in den USA ist auch eine Basis fuer den Erfolg des elterlichen Betriebes in Kleve: die gute Valrhona Schokolade aus Frankreich. Fuer die ohne Formen gefertigten amerikanischen Wanders-Pralinen hat Wilhelm junior uebrigens im guten alten Europa schon einen weiteren, besonderen Lieferanten ausgemacht. Der sitzt in der Toskana. Da heiratet obendrein bald seine Schwester. Aber das ... ist eine andere Geschichte!
INFO: Rhabarber und Tee. Ein paar Beispiele aus dem Sortiment vollstaendig von Hand (also ganz ohne Formen) gefertigter Pralinen, die Wilhelm und Melanie Wanders in Manassas herstellen: Kirschmarzipan in dunkler Schokolade, "Fresh Ginger", also Ingwer mit ebenfalls kraeftig-dunkler Umhuellung; Pistazien-Marzipan und zart schmelzender Gianduja-Nougat in Bitterschokolade. Oder auch ein "Rhubarb Caramel", eine fuer deutsche Zungen ganz und gar ueberraschende Kombination mit Rhabarber. Zum Tee gibt's dann noch eine Earl Grey-Praline mit dem typischen Aroma der Bergamotte und Wildblumenhonig, dekoriert mit Lavendelblueten.
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